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Wir segeln im Winter. Das Wasser ist 24 Grad warm, die Leute sind herzlich, Natur und Kultur archaisch, Meer und Monsun eine Freude für SeglerInnen.
Für den Winter 2014/2015 planen wir eine weitere Saison in der Region. Im Dezember segeln wir von Kilifi nach Tansania und planen Törns von Dar-es-Salaam und Tanga aus nach Pemba, Sansibar und Mafia.
Wir segeln an der ostafrikanischen Küste von Lamu im Norden Kenias bis nach Dar-es-Salaam in Tansania, ebenso wie um die Inseln Pemba und Sansibar sowie im Archipel von Lamu.
Wir setzen alle Mittel zur Navigation ein, von ortskundiger Crew und GPS mit digitalen Karten über GoogleEarth bis zu Karten auf Papier, wie diese für die Südspitze von Pemba. Aufgenommen 1878 und ergänzt 1957.
Mit «Lola» können wir den Kiel hochschwenken und das Schiff bei Ebbe stabil auf Sand setzen. Mit gesenktem Kiel ist es eine sportliche Jacht hart im Nehmen, nicht luxuriös, aber mit funktionalem Komfort.
Kaum zehn Flugstunden entfernt finden wir uns in einer unglaublich anderen Welt. Wir geben in diesem Kapitel einige unserer Impressionen wieder und versuchen zu verstehen.
Wir bringen von unseren Reisen Dinge zurück, die uns gefallen und überzeugen. Im Moment haben wir Textilien aus Baumwolle: traditionelle Hüfttücher (Kikoi), Badetücher sowie leichte Plissée-Röcke.
Karte Pemba West
Sandbank, Menai
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Herbst '15  Anfang '16

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Navigation hat viele Gesichter. Das Meer ist ständig in Bewegung, nur beschränkt berechen- oder vorhersehbar. Unser erster navigatorische Akt war die Wahl des Reviers. Der westliche Indische Ozean und die afrikanische Küste haben den grossen Vorteil, dass die Strömungen tendenziell durchwegs auflandig sind. Auch der dominante Wind, der Monsun, hat immer eine starke Ostkomponente, auch wenn er mal nach Süden, mal nach Norden abgelenkt wird. Das bedeutet, dass alles, was in Küstennähe schwimmt, früher oder später an Land geschwemmt wird. Kombiniert mit der menschenfreundlichen Wassertemperatur von ca. 25 Grad ist die Chance, eine totale Havarie zu überleben, hier unvergleichlich höher als in nördlichen Revieren.

Das gilt für den Menschen, nicht unbedingt für das Schiff. Die Küste ist durchsetzt mit schroffen Korallenriffen, auf denen eine gestrandete Jacht schnell zum Wrack wird. Für die Navigation ist diese Küste sehr anspruchsvoll. Riesige flache Wattgebiete wechseln sich ab mit senkrecht abfallenden Tiefwassercanions. Mit Ebbe und Flut verändert sich das Gesicht der Küste dauernd. Orte, die man zu kennen glaubt, findet man kaum mehr zurück. Der Gezeitenwechsel ruft starke Strömungen hervor. Enge, unbekannte Passagen, die sich ins Land hinein zu einer grossen Lagune ausweiten, sollte man bei Gezeitenstillstand angehen.