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East Africa Map
Bus Station Kampala
Uganda countryside
Tanzania Bus
Kenia Kikuyu
Swahili Coast
Indian_Ocean_Trading_700-1600
DhowsPemba
Dho im Bau, Pemba
Lamu Dhow Race
Fischer im Kanu
Öl- und Gassuche
Lobster und Seegurke
Lamu town mosque
Foto Menschen Pate
Seeadler Kiwayu
Ostafrika nennt man die Region zwischen dem zentralafrikanischen Graben und dem Indischen Ozean, mit den Kernländern Uganda, Kenia und Tansania, die sich um den Victoriasee gruppieren.
Busstation in Kampala: Der Austausch der Ostafrikaner ist rege und grenzüberschreitend. Fast alle sind Bantu. Sie sprechen eine von mehreren hundert lokalen Sprachen, dazu Swahili als internationale Sprache.
Uganda ist das lieblichste der drei Länder, mit üppigen Regenwäldern, unendlich viel Bananen und der freundlichsten Bevölkerung, die ich kenne.
Tanzania ist riesig. Die Ankunft eines Überlandbusses mit dem Staub von vielen hundert Kilometern Landstrasse zeugt davon.
Kenianer sind stolz auf ihre Traditionen und beziehen den Touristen gerne mit ein. Allerdings ist dieser Stolz oft mehr dem Stamm verpflichtet als der Nation und ethnische Konflikte sind nicht überwunden.
Swahili heisst Küste auf Arabisch. So heisst die Region und ihre Sprache, eine Mischung aus Arabisch und Bantu. Im 7. Jh.n.Chr. kamen Araber und Perser an die ostafrikanische Küste und haben sie geprägt bis heute.
Die Handelsschifffahrt an der Küste geht auf die alten Ägypter zurück und die saisonale Umkehrung der Monsunwinde wurde wahrscheinlich schon vor der Zeitenwende regelmässig für den Seeweg von und nach Indien genutzt.
Die bereits in der Antike verwendeten Dhows mit dem charakteristischen Dreiecksegel haben sich über Jahrtausende kaum verändert. Man verwendet sie noch heute für die Küstensegelei, wie diese Frachtschiffe vor Pemba.
In Sansibar, Lamu und andernsorts werden Dhows auch weiterhin neu gebaut. Die Spanten sind aus natürlich in die Form gewachsenen Mangroven gefertigt, wenig bearbeitet und sehr zäh.
Dhow-Segler messen sich gerne in Regatten, hier am Cultural Festival in Lamu an der vorletzten und in der starken Ströumng oft matchentscheidenden Boje.
Der Alltag der Fischer spielt sich häufig in kleinen Kanus ab und der Fang in den industriell überfischten Gewässern ist oft jämmerlich klein.
Gewinn versprechen heute diese Schiffe: Sie suchen nach Öl und Gas und ziehen einen mehrere Kilometer breiten Rechen von Sondierleinen hinter sich. Es gilt, Abstand zu halten.
In den untiefen Archipeln, wie hier in Lamu/Pate, welche die industriellen Fischer nicht befahren können, gibt es aber noch Delikatessen wie Hummer. Mit der Seegurke hingegen wären unsere Kochkünste überfordert.
Eine Moschee in Lamu. Der Islam prägt die Swahili-Küste seit seinen Anfängen im 7. Jh. In den letzten Jahrzehnten ist er mit der Verhärtung der Glaubensfronten zwischen West und Ost lauter und militanter geworden.
Menschen fotografieren ist tabu im Islam. Gegen ein Entgelt nimmt man aber eine Sünde auf sich. Diese Foto entstand als Probelauf während der Preisverhandlungen in Pate, die zu keiner Einigung führten.
Der Seeadler am Eingang des schmalen Wasserweges nach Kiwayuu, nördlich von Lamu. Jedesmal beobachtet er unsere Ein- oder Ausfahrt aufmerksam.